Am 3. Juni 2026 kamen die Wasserstoffbeauftragten der Landkreise Diepholz, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg/Weser, Schaumburg und der Region Hannover in Diepholz zusammen. Zum sechsten Mal. Und erneut mit einem klaren Signal: Die Zusammenarbeit im Netzwerk trägt Früchte, die Themen werden konkreter und die Region Leine-Weser rückt als Wasserstoffstandort weiter in den Fokus.
Rückblick und Ausblick: Das Netzwerkmanagement gibt Orientierung
Den Auftakt machte Netzwerkmanager Martin Hellwig mit einem Rückblick auf das jüngste Wasserstoffforum Leine-Weser. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass das Interesse aus Unternehmen und Kommunen weiter wächst und der regionale Austausch an Qualität gewinnt. Gleichzeitig ließ der Rückblick Raum für den Blick nach vorne: Welche Aktivitäten sind als nächstes geplant, und wie kann das Netzwerk noch stärker genutzt werden?
Wissenschaftliche Begleitung: Spilett n/t und der H2Scout
Nadine Hölzinger und Dr. Marcus Merkel vom Beratungsunternehmen Spilett n/t präsentierten weitere Ergebnisse aus dem ersten Arbeitspaket der wissenschaftlichen Begleitung des Netzwerks. Besonders aufmerksam wurde das neue Tool H2Scout verfolgt: Es soll Unternehmen und Entscheider*innen bei der Identifikation von Potenzialen und der Planung von Wasserstoffprojekten in der Region datenbasiert und praxisnah unterstützen.
H2Mobility: Neue Mobilität mit erneuerbarer Energie 
Paul Bruns von H2 Mobility stellte unter dem Titel "Neue Mobilität mit erneuerbarer Energie: Wasserstoff an Tankstellen" den Stand des Aufbaus der Wasserstoff-Tankstelleninfrastruktur vor. Der Vortrag zeigte, wie eng Mobilitätswende und Energiewende miteinander verknüpft sind und welche Rolle Wasserstofftankstellen für Unternehmen mit Fahrzeugflotten und für die Logistikbranche spielen können.
Regionaler Austausch auf Augenhöhe
Zum Abschluss berichteten alle Landkreise und die Region Hannover über ihre aktuellen Aktivitäten rund um das Thema Wasserstoff. Das Netzwerk lebt vom offenen und ehrlichen Austausch: Er schafft Transparenz, fördert interregionale Zusammenarbeit und zeigt, wie unterschiedlich und gleichzeitig wie komplementär die Ansätze in der Region sind.
Fazit: Das Netzwerk als Rückgrat der regionalen Wasserstoffwirtschaft
Das sechste Netzwerktreffen der Wasserstoffbeauftragten macht deutlich: Das Wasserstoffnetzwerk Leine-Weser ist mehr als ein Informationskanal. Es ist eine aktive Gemeinschaft, in der Wissen geteilt, Projekte angebahnt und die Energiewende gemeinsam gestaltet wird. Unternehmen, die in der Region tätig sind oder es werden wollen, finden hier qualifizierte Ansprechpartner*innen, aktuelle Fachinformationen und ein verlässliches Netzwerk.

