Netzwerke leben von Begegnung, Austausch und dem Mut, über die eigene Region hinauszudenken. Genau das haben Falko Lehmeier (IHK Hannover) und Martin Hellwig vom Wasserstoffnetzwerk Leine-Weser beim 3. Wasserstoff-Forum der Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen (H2AS) in Göttingen erlebt – und mitgebracht: frische Impulse, neue Verbindungen und die Gewissheit, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Ein Forum, vier Sessions – und viele Erkenntnisse
Das 3. Wasserstoff-Forum der H2AS bot in vier inhaltlichen Sessions einen praxisnahen Einblick in aktuelle Wasserstoffprojekte der Region Südniedersachsen. Besonders im Fokus: die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Wasserstoffprojekte.
Die Präsentationen zeigten klar: Wer heute Wasserstoffprojekte plant und umsetzt, bewegt sich in einem komplexen Geflecht aus EU-Regulatorik, nationalem Energierecht und lokalen Genehmigungsverfahren. Genau hier wird aktive Netzwerkarbeit zum entscheidenden Erfolgsfaktor, denn kein Unternehmen sollte diese Komplexität allein navigieren müssen.
Regulatorik als Gemeinschaftsaufgabe
Die Session zu den aktuellen Rahmenbedingungen war ein Weckruf, aber kein entmutigender. Im Gegenteil: Sie verdeutlichte, warum Netzwerke wie unseres so wichtig sind. Gemeinsam können wir:
- regulatorische Entwicklungen frühzeitig verfolgen und einordnen
- Erfahrungen aus Pilotprojekten teilen und voneinander lernen
- als Stimme der Unternehmen in politische Prozesse einwirken
- regionsübergreifende Kooperationen entwickeln, die einzelne Akteure alleine nicht stemmen könnten
Neue Zusammenarbeit mit der H2AS: Stärker durch Vernetzung
Ein besonderes Ergebnis des Tages: Im persönlichen Gespräch mit Dr. Peter Oswald, dem Leiter der Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen, wurde eine engere, strukturierte Zusammenarbeit vereinbart auch zu regionsübergreifenden Projekten.
Das ist mehr als ein Handschlag. Es ist das Bekenntnis zweier Netzwerke, gemeinsam größer zu denken: Wasserstoff kennt keine Landkreisgrenzen. Die Wertschöpfungsketten der Zukunft entstehen dort, wo Akteure aus Produktion, Logistik, Industrie und Forschung zusammenfinden und genau das wollen wir mit der H2AS gemeinsam voranbringen.
Was das für unser Netzwerk bedeutet
Der Besuch des H2AS-Forums ist ein Beispiel dafür, wie wir als Wasserstoffnetzwerk Leine-Weser arbeiten: Wir sind dort, wo Wissen entsteht. Wir knüpfen Verbindungen, die unseren Mitgliedern und der gesamten Region nutzen. Und wir bringen das Gehörte zurück – als Mehrwert für alle, die Teil unseres Netzwerks sind.
Die Wasserstoffwirtschaft wächst und mit ihr die Chancen für Unternehmen, die jetzt den Anschluss suchen. Ob als Zulieferer, Abnehmer, Projektpartner oder Innovationstreiber: Die Region Leine-Weser hat das Potenzial, eine Schlüsselrolle in der Wasserstoffwirtschaft Niedersachsens einzunehmen.
Informieren Sie sich jetzt und treten Sie unserem wachsenden Netzwerk bei:
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